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Tälercup in Münstertal (04.09.2010) / Patrick Uhlig und Torben Drach Gesamtsieger



Tälercup Sieger 2010 Patrick Uhlig.


VON: BASTIAN KÖNIG, VP ÖFFENTLICHKEITSARBEIT (TEXT) / BIKE CREW MÜNSTERTAL (BILD)

Tim Böhme gewinnt das Tälercup-Finale im Münstertal – Pech für Lokalmatador Gutmann.

Herrliches Spätsommerwetter und viele Zuschauer begleiteten die Fahrer auf der Zielgeraden der beiden Rennserien, dem Tälercup und dem Bioracer Schwarzwälder Kids Cup. Die Bike Crew Münstertal hatte zum Finale geladen. In der Herren Eliteklasse ging es lediglich um den Tagessieg, den sich der Freiburger Tim Böhme nicht nehmen ließ. Klar setzte er sich mit einem Vorsprung von 2:23 Minuten auf Patrick Uhlig (Freiburg/Ghost) durch, der vor dem Finale bereits als Gesamtsieger feststand. Platz drei ging an Adrian Sauer (SC Hausach), sein Rückstrand auf Uhlig betrug weitere 1:17 Minuten. Während die beiden ersten Plätze früh im Rennen feststanden, wurde um den dritten Podiumsplatz hart gekämpft. Pech hatte dabei Lokalmatador Heiko Gutmann (Rothaus Cube). In der zweiten Runde hatte er Probleme mit dem Schaltwerk und fiel zunächst einige Plätze zurück. Doch im Verlauf der Runden kämpfte er sich langsam wieder nach vorne und wurde am Ende Vierter. In der Endabrechung der Serie wurde Gutmann hinter Uhlig Zweiter. Unter die Top 10 fuhren außerdem Benny Jörges (6./RIG Freiburg) und Lutz Babilon (9./SV Kirchzarten). Andreas Muckenhirn von der Bike Crew wurde Zwölfter. In der Damenkonkurrenz setzte sich Tatjana Dold (RIG Freiburg/Easton Rockets) durch. Ihr Vorsprung betrug über vier Minuten auf Saskia Hauser (SC Oppenau) und Agnes Naumann (1a Crossteam). Weitere Podiumsplätze beim Tälercuplauf feierten Annika Buhl (SV Kirchzarten) in der weiblichen Jugend und Johannes Bläsi (Bike Crew Münstertal) in der Jugendklassse männlich. In den Funklassen (ohne Rennlizenz) gewannen Jodok Weixler (RSV Ebringen/Nachwuchs), Andrea Hauser (SC Oppenau/Frauen), Markus Sell (Zell a.H./Herren) und Beatus Dietsche (Münstertal/Senioren). Markus Sell und Andrea Hauser machten damit ihren Gesamtsieg perfekt. Weitere Gesamtsieger des Tälercups sind Jannis Grafmüller (MTB Südbaden/Fun Nachwuchs), Jürgen Dold (BQ Racing Team/Fun Senioren), Jessica Benz (SC Hausch/weibliche Jugend), Simon Schilli (Powersports Offenburg), Felix Huschle (RSV Haslach) und Saskia Hauer (SC Oppenau/Damen).

Im Bioracer Schwarzwälder Kids Cup waren bereits am Samstag rund 120 Nachwuchsbiker auf der Strecke in Obermünstertal. Die heimischen Fahrer glänzten. Alessa Riesterer (Bike Crew Münstertal) nutze ihren Heimvorteil und fuhr auf Rang zwei hinter Siegerin Celina Wiedemer (RSG Offenburg-Fessenbach) bei den Schülerinnen U11. In der Gesamtwertung sicherte sie sich damit Rang drei. In der Klasse U13 gab es einen Doppelerfolg durch Vincent Dorn und Torben Drach vom SV Kirchzarten, Leon Willaredt (MTB Südbaden) wurde starker Dritter. Auch wenn aus einem Start-Ziel Sieg von Torben Drach nichts wurde, Teamkollege Vincent Dorn war an diesem Tag einen Ticken schneller, reichte es dicke zum Gesamtsieg. Dorn belegte am Ende Platz zwei in der Gesamtwertung.

Auch die Mädels der U13 fuhren stark. Lena Hackenjos und Laura Dold (SV Kirchzarten) fuhren hinter Siegerin Anna Saier (RSG Offenburg-Fessenbach) aufs Podium, weitere fünf Fahrerinnen aus dem Breisgau fuhren unter den besten Zehn. Das Tagesergebnis ist auch ein Abbild der Gesamtstände. Saier wurde Seriensiegerin vor den beiden Fahrerinnen aus Kirchzarten. Ebenfalls siegreich war Hannah Grobert (SV Kirchzarten) bei den Schülerinnen U15, Niklas Sell (Bike Crew Münstertal) musste sich bei den Schülern U15 nur Lars Koch (SC Furtwangen) geschlagen geben, der die Gesamtwertung gewann. Beide sicherten sich bei starker Konkurrenz Podiumsplätze in der Gesamtwertung: Hannah Grobert darf sich über Platz zwei und Niklas Sell über Platz drei freuen. Weitere Gesamtsieger des Kids Cup 2010 sind: Jacob Niemeyer (U11 männlich), Celina Wiedemer (U11 weiblich/beide RSG Offenburg Fessenbach), Clarissa Mai (SC Hausach/Schülerinnen U15).

Auch der Veranstalter zeigte sich zufrieden mit dem Finale und dem bereits 17. Münstertäler Cross Country. „An beiden Tagen hatten wir herrliches Wetter mit optimalen Bedingungen. Die Strecke kam wieder sehr gut an. Sie war sehr griffig, so dass auch die Singletrails in den Abfahrten kein Problem darstellten. Zudem gab nur wenig Stürze die alle glimpflich über die Bühne gingen“, so Beatus Dietsche von der Bike Crew Münstertal.

Bilder

Infos und Ergebnisse unter:

www.taelercup.de

www.schwarzwaelder-kids-cup.de


Weltmeisterschaft 2010 in Mont-Sainte-Anne / Canada (31.08.-05.09.2010) / Helen Grobert gewinnt WM-Bronze



WM Bronze für Helen Grobert.


VON: BASTIAN KÖNIG, VP ÖFFENTLICHKEITSARBEIT (TEXT) / LEXWARE RACING TEAM (BILD)

Auftakt nach Maß bei der MTB-WM in Canada – Deutschland Vizeweltmeister im Teamrelay.

Seit Mittwoch läuft die MTB-Weltmeisterschaft im kanadischen Mont-Sainte-Anne, der Höhepunkt der Saison 2010. Für das deutsche Team und die Fahrer aus der Region gab es einen Auftakt nach Maß. Helen Grobert bestritt am Mittwoch bereits das Rennen der Juniorinnen. Dort konnte sie sensationell die Bronzemedaille, und damit nach EM Bronze das zweite Edelmetall in dieser Saison gewinnen. Nach einer Renndauer von 1:21.54 Stunden musste sie sich auf dem äußerst anspruchsvollen WM-Kurs in Kanada nur der Französin Pauline Ferrand Prevot und der Ukrainerin Yana Belomoyna geschlagen geben. Nach vielen erfolglosen Auftritten ist es der deutschen Mannschaft endlich wieder gelungen, ihr Potential in ein Ergebnis umzusetzen. Zum Auftakt der WM wurde Deutschland im Team-Relay Vizeweltmeister hinter der Schweiz und vor Tschechien. Dem Schweizer Quartett mit Thomas Litscher, Roger Walder, Katrin Leumann und Ralph Näf gelang damit in diesem Jahr das "Double". An der EM in Haifa im Juli hatte die Schweiz mit derselben Formation ebenfalls den Titel geholt. Frankreich, das ohne Olympiasieger Absalon angetreten war, verpasste das Podest auf Platz 4 knapp. Die Deutschen konnten damit die Serie von Pleiten, Pech und Pannen in diesem Wettbewerb eindrucksvoll überwinden. Neben Manuel Fumic (Elite Herren) und Sabine Spitz (Elite Damen) bildeten mit Marcel Fleschhut (U23) und Julian Schelb (Junioren) zwei Lexware-Racer aus Kirchzarten das deutsche Quartett. Damit standen bereits drei Fahrer aus der Region zum Auftakt im Fokus bei den Titelkämpfen.


Weltmeisterschaft 2010 in Mont-Sainte-Anne / Canada (31.08.-05.09.2010) / SV Kirchzarten stellt das größte Fahrerkontingent im WM-Kader



Lexware Racing Team.


VON: BASTIAN KÖNIG, VP ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Heute startet die MTB-Weltmeisterschaft im kanadischen Mont-Sainte-Anne, der Höhepunkt der Saison 2010.

Fünf Lexware-Racer wurden von den Bundestrainern Frank Brückner und Peter Schaupp für die Titelkämpfe in Nordamerika nominiert: Marcel Fleschhut, Fabian Strecker und Markus Bauer vertreten die deutschen Farben im U23-Rennen, Julian Schelb geht bei den Junioren an den Start, Helen Grobert ist nominiert bei den Juniorinnen. Im Kader sind insgesamt neun Athleten aus Baden. Moritz Milatz (Männer-Elite), Hanna Klein (Freiburg/Frauen-Elite), Sabine Spitz (Murg/Frauen) und Felix Euteneuer (U23/Freiburg) komplettieren. Damit stellt das Mountainbike Team aus Kirchzarten wieder einmal die größte Fraktion für den Kader des Bund Deutschen Radfahrers. Ingesamt sind vier Rothaus-Cube-Biker bei der WM dabei. Alexandra Engen will am Donnerstag im U23-Rennen für Schweden auf Medaillenjagd gehen. Ihre Teamkollegen Barbara Benkó startet für Ungarn ebenfalls bei den Frauen. Auftakt in Übersee ist um 17 Uhr (MEZ) mit dem Team-Relay und dem Rennen der Juniorinnen um 20 Uhr (MEZ).

U23-Riege bereit für die WM

Markus Bauer und Fabian Strecker befinden sich bereits seit vergangenem Mittwoch in Kanada, um die WM-Strecke ausgiebig unter die Reifen nehmen zu können. Trainingskilometer scheinen auf der 4,8 Kilometer langen Schleife auch extrem wichtig zu sein. Einem sehr verwinkelten ersten Streckenabschnitt folgt ein ebenfalls technisch höchst anspruchsvoller zweiter Streckenteil, größtenteils auf felsigem Untergrund. Insbesondere die Downhills durch mehrere Steinfelder werden den Fahrern während der WM-Rennen wohl alles abverlangen, da sie neben großer Steilheit auch mit Absätzen übersät sind. „Diese Strecke gehört definitiv zu den schwersten Cross Country-Strecken der Welt“, stellt demnach auch Markus Bauer fest. Zuversichtlich gehen beide dennoch in das U23-Rennen. Die WM-Vorbereitung im heimischen Schwarzwald verlief bestens, bei zwei Etappen der Trans Schwarzwald haben sie zuletzt wichtige Rennkilometer für die WM gesammelt. Dass mit Platz drei auf der ersten Etappe sogar noch ein gutes Ergebnis dabei heraussprang, freute beide umso mehr. „Es hat sich wirklich gelohnt, bei der Trans Schwarzwald an den Start zu gehen. Die Veranstaltung war super organisiert und die Atmosphäre wirklich klasse“, fasste Fabian Strecker den Ausflug auf die Marathon-Distanz zusammen. Am vergangenen Samstag starteten Strecker und Bauer noch beim Weltcup in Windham (USA) und kehrten anschließend wieder in das WM-Quartier zurück. Für Bauer lief es als 81. nicht optimal, Strecker für erstmals in die Punkte und sammelte viel Selbstvertrauen.

Marcel Fleschhut hat sich indes in der Höhe des Engadin auf die Weltmeisterschaft vorbereitet. Zum Abschluss des Trainingslagers hat er das Finale des Racer Bikes Cups in Muttenz bestritten. Beim Sieg von Florian Vogel fuhr Fleschhut im Elite-Rennen auf Rang 21. Lange Zeit hielt er sich dabei um Platz 16, in den Schlussrunden war allerdings „die Luft etwas raus“ und der mehrmalige Deutsche Meister verlor noch einige Positionen. „Nach dreieinhalb Wochen Vorbereitung war mir klar, dass mir am Ende die Kraft fehlen wird. Ich bin mit dem Rennverlauf zufrieden und zuversichtlich für Kanada“, bilanzierte Fleschhut sein letzter großer Auftritt vor dem WM.

Felix Euteneuer wird am Freitag (20 Uhr MESZ) ebenfalls das U23-Rennen der Herren in Angriff nehmen. Das zackige Profil am Mont Sainte Anne dürfte dem Deutschen U23-Meister eher entgegen kommen, als das in Windham. Wenn die Form passt, dann müsste eine Top-20-Platzierung eigentlich drin sein. „Wenn ich ausgeruht an den Start gehe, dann müsste ich meine Leistung aus der ersten Runde in Windham eigentlich über die ganze Distanz bringen können“, sagt Euteneuer. 
In Medaillennähe dürfte wohl kein deutscher U23-Biker kommen. Topfavorit ist der Schweizer Mathias Flückiger.

Grobert mit Silbermedaille im Rücken nach Kanada

Helen Grobert reist als Vizeeuropameisterin nach Kanada. Mit diesem Titel im Rücken kann sie in Mont-Sainte-Anne relativ locker an die Startlinie rollen, hat sie doch bereits einen großen internationalen Erfolg in dieser Saison gefeiert. Nichtsdestotrotz will sie aber auch in Kanada ein Wörtchen um eine vordere Platzierung mitreden. Ihre Gegnerinnen im Rennen der Juniorinnen werden nahezu die gleichen sein wie bei der EM im Juli. Neben den Schweizerinnen Jolanda Neff und Vania Schumacher wird Weltmeisterin Pauline Ferrand Prevot (Frankreich) zu beachten sein, die bei der Europameisterschaft nicht am Start war. Ebenso unter den Top Fünf wird Groberts Nationalmannschaftskollegin Johanna Techt zu erwarten sein, die in Israel Bronze gewann. Den letzten Schliff vor dem Abflug über den „großen Teich“ holte sich Grobert ebenfalls in Muttenz beim Finale der Schweizer Rennserie. Nach einem schnellen Rennen sicherte sie sich dort hinter Neff und Lisa Mitterbauer (Österreich) Platz drei.

Schelb mit Extraschichten

Das Rennen in Muttenz ausgelassen hat Julian Schelb. Der Deutsche Juniorenmeister bereitete sich vielmehr mit einigen Extraeinheiten auf der Downhillstrecke in Todtnau im heimischen Schwarzwald auf die Tücken der WM-Strecke vor. Wenn alles optimal läuft, ist der Münstertäler in Mont-Sainte-Anne ein Kandidat für eine vordere Platzierung. Schließlich hat er in Champéry (Schweiz) für den ersten deutschen Junioren Weltcup-Sieg seit langer Zeit gesorgt. Das Wort „wenn“ deutet allerdings an, dass viel passieren kann während des Weltmeisterschaftsrennens der Junioren. Deshalb bleibt abzuwarten, zu was es für Schelb am Ende reichen wird. Am nötigen Selbstvertrauen wird es nach dem Deutschen Meistertitel und zwei Bundesligasiegen jedenfalls nicht fehlen.

Das Weltcup-Rennen in Windham hat bei Alexandra Engen für mentalen Vorschub gesorgt. Die Gewissheit, dass die Vorbereitung tatsächlich in die Topform mündet, löste die Anspannung, die sich bei der Schwedin schon darin ausdrückte, dass sie in der ersten Phase des Rennens lieber abwartend fuhr. Am Ende blieb ein befreites Lachen, trotz Krämpfen in der letzten Runde. 
Damit ist für die WM alles offen. Dass sie 2009 schon die Silbermedaille gewonnen hat, bedeutet nicht automatisch den Griff nach Gold. Andere U23-Bikerinnen waren in diesem Jahr stärker und obwohl die überragende Julie Bresset (Frankreich) wegen eines Schlüsselbeinbruchs ausfällt, ist da noch Tanja Zakelj aus Slowenien, die schon 2008 U23-Weltmeisterin war oder auch die Britin Annie Last. Der Griff nach einer Medaille ist aber dennoch das Ziel. 
„Wir werden sehen", sagt Engen und grinst. Am Donnerstag um 16 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit fällt der Startschuss. Dann wird auch Barbara Benkó und ihren Konkurrentinnen sein. Die Ungarin fühlte sich in Windham nicht besonders gut. „Ich wäre froh, wenn ich mein Ergebnis von 2009 wiederholen könnte", sagt die Medizinstudentin, die in Canberra Sechste war.

Ausgang der beiden Eliterennen aus deutscher Sicht ungewiss

Für Teamkollegin Hanna Klein ist der Tag der Wahrheit der Samstag (17 Uhr MESZ). Sie war mit ihrer Verfassung am vergangenen Samstag in Windham nicht zufrieden. Noch nicht. Die notwendige Intensität war noch nicht da. Anderseits war das Rennen dafür ja auch gedacht. „Ich hoffe, wenn ich jetzt noch intensiv trainiere, dann kommt das. Wenn ich am Start mitgehen kann, müsste es eigentlich klappen“, meint die Freiburgerin. 
Auf eine Prognose für das WM-Rennen verzichtet sie wie gehabt, aber wenn es gut läuft müsste ein Platz unter den besten 20 drin sein. Zumal ihr auch der 4,6 Kilometer lange Kurs aufgrund seiner technischen Ansprüche entgegen kommt.

"Ich wäre nicht Sabine Spitz, wenn ich sagen würde, ich habe eine Medaille völlig aus den Gedanken gestrichen", gestand die 38-jährige Hotzenwälderin, dem Internet-Portal der ARD, "aber es wird sicher äußerst schwer". Zum einen sind da die fehlenden Trainingskilometer in der Saisonvorbereitung, bedingt durch die Leistenoperation im vergangenen Dezember. Silber bei der Marathon-WM in St. Wendel, der vierte Platz bei der Cross-Country-EM in Haifa und der elfte deutsche Meistertitel können nicht darüber hinweg täuschen, dass Spitz in dieser Saison im Vergleich zu den Vorjahren etwas Substanz fehlt. Spitz ließ das Rennen im US-Bundesstaat New York aus, um am Wochenende direkt nach Kanada anzureisen. Das waldreiche Gelände rund um Mont-Saint-Anne, unterlegt mit vielen Wurzeln und Felsen, kennt sie seit 1998, als dort erstmals eine Weltmeisterschaft ausgetragen wurde (Platz 27). In den vergangenen Jahren wurde die Strecke, die fester Bestandteil des Weltcups ist, immer wieder verändert. "Es ist wichtig, ein gutes Balancegefühl zu haben, ein gutes Gefühl für das Rad und den Untergrund", so Spitz.

Für Moritz Milatz war der letzte Weltcup weder ein Leistungs- noch ein Motivationsschub. Trotz schwerer Beine und einer leicht verunsicherten Psyche, versucht Moritz nun dieses unerfreuliche Erlebnis geistig schnell abzuhaken und positiv nach vorne zu schauen. "Meine Form ist dieses Jahr einfach nicht so stabil wie letztes Jahr. Ich vermute, dass dies mit meinem Sturz im Frühjahr und dem damit verschleppten Formaufbau zusammenhängt. Mal läuft ein Rennen gut, dann geht das Nächste wieder daneben. Mir fehlt da momentan einfach die Konstanz. Hoffentlich geht die Serie nun nächste Woche noch so weiter. Denn dann müsste ich bei der Weltmeisterschaft ja eigentlich wieder ein gutes Rennen abliefern. Mal sehen, ob das Gesetz der Serie hält - kämpfen bis zum Schluss, werde ich wie immer!"

 

Zeitplan MTB Weltmeisterschaft Mont-Saint-Anne (CAN)

Mittwoch, 01.09.2010

17.00 Uhr MESZ Weltmeisterschaft Team Relay

20.00 Uhr MESZ Weltmeisterschaft Juniorinnen

Freitag, 03.09.2010

17.00 Uhr MESZ Weltmeisterschaft Junioren

20.00 Uhr MESZ Weltmeisterschaft U23

Sonntag, 05.09.2010

16.30 Uhr MESZ Weltmeisterschaft Damen

20.30 Uhr MESZ Weltmeisterschaft Herren


Bioracer Schwarzwälder Kids Cup und Tälercup im Münstertal (04.09.2010)



Bahn frei für das Finale.


VON: BASTIAN KÖNIG, VP ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Letztes Rennen im Bioracer Schwarzwälder Kids Cup und Tälercup am kommenden Wochenende im Münstertal.

Auch wenn die Crew Münstertal in diesem Jahr „nur“ das Finale der regionalen Mountainbike-Rennserien im Kids- und Tälercup ausrichtet, und nicht wie im letzten Jahr die Baden-Württembergischen Meisterschaften, gab es im Vorfeld wieder allerhand vorzubereiten. „Die Sache ist eingespielt und wir freuen uns auf das Finale“, so Beatus Dietsche vom Veranstalter, der Bike Crew Münstertal. Der Verein richtet bereits zum 17. Male das „Münstertäler Cross Country“ am Sportplatzgelände Obermünstertal aus. Auftakt der Veranstaltung ist am Samstag um 13 Uhr mit dem Start der Schülerklasse U11. Am Sonntag beginnt der Renntag um 11 Uhr mit den Funklassen ohne Rennlizenz, ab 13 Uhr stehen die Junioren und Jugendfahrer (männlich und weiblich) der Lizenzklassen am Start. Start des Hauptrennens der Männer Eliteklasse ist um 14.30 Uhr. Gefahren wird auf einem 3,8 km langen Rundkurs. Pro Runde sind 150 Höhenmeter zu bewältigen. Nur die Klassen U11 und U13 fahren eine entschärfte Runde ohne Anstieg und Singletrails. Derzeit liegen rund 150 Meldungen im Tälercup und rund 180 Meldungen im Kidscup vor.

Auch wenn bei den höheren Lizenzklassen des Nachwuchses und in der Eliteklasse der Herren und Frauen lediglich Patrick Uhlig (Freiburg/Team Ghost) als heimischer Fahrer an der Spitze zu finden ist, strotzt der Nachwuchs mit zahlreichen Topplatzierungen. In der Jugendklasse kämpft Hendrik Grobert (SV Kirchzarten) um den Gesamtsieg. Lediglich sechs Punkte trennen ihn vom Führenden Alessandro Sepp (Easton Rockets). Alessa Riesterer (Bike Crew Münstertal) liegt vor dem Finale auf Platz drei bei den Schülerinnen U11. Torben Drach (SV Kirchzarten) scheint der Gesamtsieg in der Schülerklasse U13 nicht mehr zu nehmen zu sein. Bislang hält er eine tadellose Bilanz und hat bei jedem der acht Wertungsrennen maximal gepunktet. Michael Bläsi (Bike Crew Münstertal) hat als Vierter noch Chancen auf das Podium, der Heimvorteil liegt auf seiner Seite. Laura Dold und Lena Hackenjos (SV Kirchzarten) liegen bei den Schülerinnen auf den Plätzen zwei und drei. Von einem groben Patzer der Spitzereiterin Anna Saier (RSG Offenburg-Fessenbach) ist allerdings nicht auszugehen. Auch Niklas Sell vom ausrichtenden Verein hat noch Möglichkeiten nach vorne, je nach Rennverlauf des Finales. Derzeit ist er Dritter bei den Schülern U15. Bei den Schülerinnen U15 hat Hanna Grobert (SV Kirchzarten) noch die Chance auf den Gesamtsieg.

In der Männer Eliteklasse ist Patrick Uhlig der Sieg nicht mehr zu nehmen. Sein Polster beträgt weit über 30 Punkte auf den Zweitplatzierten Olaf Rochow (Team Easton Rockets). Dahinter sind die Plätze auf dem Podium und unter den Top 10 hart umkämpft. Alle „Verfolger“ haben gemeldet, es wird ein heißer Showdown erwartet.

Weitere Infos:

www.schwarzwaelder-kids-cup.de

www.taelercup.de


Vaude Trans Schwarzwald (15.-21.08.2010) / Bettinger kommt am schnellsten rüber



Bettinger in Siegerpose.


VON: BASTIAN KÖNIG, VP ÖFFENTLICHKEITSARBEIT (TEXT) / KÜSTENBRÜCK (BILD)

Überraschende Wende auf der 5. Etappe von Schonach nach Engen bei den Männern – Finale am vergangenen Samstag auf dem Feldberggipfel.

Nach einer souveränen ersten Hälfte der Etappenfahrt des französischen Marathonmeisters Thomas Dietsch (Team Bulls) (wir berichteten) brachte die 5. Etappe der Vaude Trans Schwarzwald von Schonach nach Engen eine überraschende Wende in der Einzelwertung der Männer. Der 36-jährige Führende Thomas Dietsch hatte bereits nach wenigen Kilometern einen Ast ins Schaltwerk seines Mountainbikes bekommen, das sich dadurch so verbog, dass eine Weiterfahrt nicht mehr möglich war: „Ich musste über zehn Kilometer zu Fuß laufen“, berichtete der großgewachsene Franzose später niedergeschlagen im Ziel, nachdem ihn sein Betreuer auf der Strecke aufgelesen und per Auto ins Etappenziel brachte. Den Tagessieg holte sich heute auf der längsten Etappe der diesjährigen Trans Schwarzwald der erst 20-jährige Simon Stiebjahn aus Titisee-Neustadt: nach 3:22:20,7 Stunden sprintete der Youngster den Berg zum Stadtgarten von Engen als erster hinauf, nachdem er taktisch geschickt sich bis dahin unauffällig in der großen Führungsgruppe aufgehalten hatte. „Das hat er clever gemacht“, musste der geschlagene Zweitplazierte Torsten Marx (DS-Rennsport) aus Hechingen anerkennen. Für Stiebjahn ist der Etappensieg der größte Erfolg seiner Karriere. Auch wenn Stiebjahn für den ausgeschiedenen Teamkollegen in die Presche sprang war die Freude zunächst verhalten. An der Spitze ergab sich dadurch eine völlig neue Konstellation. Der Schwarzwälder Lokalmatador Matthias Bettinger (VAUDE-Simplon) aus Breitnau bei Hinterzarten ging als neuer Spitzenreiter mit nur vier Minuten Vorsprung vor dem Franken Christian Schneidawind (TEXPA-Simplon) auf die letzten beiden Etappen.

Auf den verbleibenden Etappen von Engen nach Grafenhausen und von Grafenhausen hinauf zum Feldberg ließ Bettinger nichts mehr anbrennen. Nach sieben harten Renntagen, 538 Kilometer und 14.355 Höhenmeter auf dem Weg von Sasbachwalden in den Hochschwarzwald finishte der Lokalmatador als Sieger. Dem 26-jährigen vom Team VAUDE-Simplon reichte auf der letzten Etappe der dritte Platz in der Tageswertung, um sein blaues Führungstrikot zu verteidigen und damit den größten Erfolg seiner bisherigen Karriere einzufahren. Seine Fahrzeit betrug für die komplette Distanz 23:02:20 Stunden, sein Vorsprung auf den Gesamtzweiten Christian Schneidawind (TEXPA-Simplon) aus Gerbrunn dabei 5:30 Minuten. Dritter in der Gesamtwertung wurde der Hechinger Torsten Marx, dessen Rückstand sich im Laufe der Tage auf 17:36 Minuten summiert hatte. Auch das Männer Duo des Team Multivan-Merida mit Hannes Genze (Sindelfingen) und Andreas Kugler (Schweiz) ließen auf der finalen Fahrt zum Feldberg nichts mehr anbrennen. Sie wiederholten ihren Vorjahressieg vor den Augen der vielen Zuschauer, die sich auf dem Dach der Rundfahrt eingefunden hatten. Ihr Vorsprung im Ziel betrug 13:27 Minuten auf die Tagessieger und Gesamtzweiten Markus Kaufmann und Andi Strobel vom Team VAUDE-Simplon. Dritte in der Gesamtwertung wurde das Duo Uwe Hardter und Roland Golderer (TEXPA-Simplon), die im Finale noch einmal Platz zwei belegten.

Milena Landtwing wiederholt den Gesamtsieg bei den Frauen

Unter den 380 Finisher brachten auch die Protagonistinnen der Frauenklasse das Rennen erfolgreich zu Ende. Milena Landtwing (Rothaus-Cube) aus der Schweiz wiederholte ihren Vorjahressieg ebenfalls. Auf der letzten Etappe fuhr sie ihren dritten Teilerfolg dieser Rundfahrt ein. Ihre härteste Konkurrentin Pia Sundstedt (CRAFT-Rocky Mountain) aus Freiburg konnte am letzten Tag nicht mehr gegenhalten. Sie verlor nochmals knapp zwei Minuten, ihr Gesamtrückstand betrug am Ende 13:23 Minuten auf die Siegerin. Deutlich abgeschlagen erreichte die Schömbergerin Almut Grieb (Woba/Centurion) das Ziel auf dem Feldberg: Platz drei in der Tageswertung bedeutete für sie aber auch Rang drei in der Gesamtwertung mit einem Rückstand  von 1:15:43 Stunden auf Landtwing.

Bei den Mixed-Teams siegte mit einer makellosen Bilanz von sieben Tageserfolgen das niederländische Duo cycleXperience mit der ehemaligen Querfeldein-Weltmeisterin Daphny van den Brand und ihrem Partner Johan van de Ven. Dass aber selbst ein Vorsprung von über zwanzig Minuten vor der letzten Etappe keine Garantie auf den Gesamtsieg darstellt, musste Van den Brand schmerzhaft erfahren. Zur Rennmitte war die 32-jährige heftig gestürzt und hatte sich dabei etliche Hautabschürfungen zugezogen. Dennoch konnte sie ihren Tagessieg mit eineinhalb Minuten Vorsprung auf die Tages- und Gesamtzweitplatzierten vom Team FXX International Annette Griner und Steffen Schaal ins Ziel ins Ziel retten. Dritte in beiden Wertungen wurde das Team Zwillingscraft aus Oberbayern mit Peggy Klose und Stefan Gorscak. Master Uli Rottler konnte mit Partner Sven Winter vom Team Pedal/Centurion auf dem Feldberg ihren dritten gemeinsamen Gesamtsieg in Folge feiern. Für den 56-jährigen Rottler war es sogar schon der fünfte Sieg in seiner Altersklasse. Allerdings mussten auch sie den langen Strapazen Tribut zollen. Auf der letzten Etappe versuchten sie erst gar nicht dem Ausreißversuch der beiden Belgier Pascal de Kort und Johnny Goetschalckx (Technofit) zu folgen. Beide lagen gut eine dreiviertel Stunde im Rückstand in der Gesamtwertung. Die beiden Belgier gewannen die Etappe hinauf auf den Feldberg und wurden im Gesamtklassement Dritte. Platz zwei ging an das ebenfalls belgische Team Hans Plaenckert und Franky Taelmann, die zusammen bereits die zweite Etappe von Bad Wildbad nach Freudenstadt gewonnen hatten. Bei den Grand Masters sicherten sich erwartungsgemäß Uwe Landersheimer und Clemens Weber (AldeGott Grand Masters) den Sieg. Platz vier erreichte die Paarung Hans-Peter Schneider und Francesco Orlando von der RIG Freiburg.

Bilder

Weitere Ergebnisse:

Single Männer:

25. Sönke Wegner (Team Vaude Freiburg), 68. Daniel Behre (Kirchzarten/Rothaus Cube), 105. Sebastian Hafner (soq.de Endurance Team), 109. Thomas Dusel (sport&bike hostel Kirchzarten)

Team Mixed:

5. Sven Meier/Andrea Meier (soq.de Endurance Team)


Vaude Trans Schwarzwald (15.-21.08.2010) / Moritz Milatz verabschiedet sich mit einem Sieg nach Übersee



Milatz Etappensieger bei der VTS 2010.


VON: BASTIAN KÖNIG, VP ÖFFENTLICHKEITSARBEIT (TEXT) / KÜSTENBRÜCK (BILD)

Halbzeit bei der VAUDE Trans Schwarzwald - Milena Landtwing und Pia Sundstedt an der Spitze / Thomas Dietsch führt bei den Männern.

Seit Sonntag läuft die Vaude Trans Schwarzwald, ein Mountainbike-Etappenrennen. Insgesamt führen sieben Etappen die Teilnehmer durch den Schwarzwald. Das Ziel befindet sich ganze 537,8 Kilometer und 14355 Höhenmeter später auf dem Feldberg. Dort endet die Fahrt am Samstag. Moritz Milatz (Multivan Merida) war zwar außer Konkurrenz am Start, doch er bestimmte in der ersten Hälfte des Rennens die Geschehnisse. Auf den ersten drei Etappen fuhr der Freiburger jeweils auf das Podium, die Etappe am Dienstag nach Bad Rieppoldsau-Schapach beendete er als Sieger. Sein schärfster Widersacher war der französische Marathon-Meister Thomas Dietsch (Team Bulls), der die erste Etappe von Sasbachwalden nach Bad Wildbad gewann. Auch die gestrige Etappe von Bad Rieppoldsau-Schapbach nach Schonach gewann der Franzose. Erwartungsgemäß mischte der ehemalige U23-Weltmeister Manuel Fumic (Cannondale) ebenfalls vorne mit. Er gewann die zweite Etappe, die Königsetappe über 78,4 Kilometer und 2620 Höhenmeter, von Bad Wildbad nach Freudenstadt. Der Kirchheimer setzte sich dort vor dem Gesamtführenden Dietsch und Moritz Milatz durch. Für Milatz und die im Feld vertretenen Nationalfahrer war nach drei Etappen Schluss. Sie sind bereits auf dem Weg nach Kanada zur WM-Vorbereitung. Dadurch rückte Mathias Bettinger (Vaude Simplon) in der Gesamtwertung auf Rang zwei vor. Der Breitnauer wurde gestern Zweiter vor Christian Schneidewind (Texpa Simplon), der in der Gesamtwertung nun Dritter ist.

Regio-Trio bestimmt die Frauen-Konkurrenz

Bei den Frauen setzten sich gleich drei Fahrerinnen aus der Region in Szene. Die Finnin Pia Sundstedt (Craft-Rocky Mountain) lieferte sich auf der ersten Etappe ein Duell mit der Schweizerin Milena Landtwing (Rothaus-Cube). Die deutsche Marathon-Meisterin Adelheid Morath (Felt Ötztal X-Bionic) war hinter diesen beiden die stärkste Kraft und rangierte bis zur Etappe am Dienstag auf Rang drei. Obwohl Sundstedt und auch Morath im Verlauf mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatten, mobilisieren sie bei der vierten Etappe nach Schonach noch einmal alle Kräfte. Sundstedt gewann den Sprint vor Landtwing, Während Milena Landtwing souverän die Gesamtwertung vor Pia Sundstedt anführt, verdrängte Almut Grieb (Schömberg) gestern Adelheid Morath vom dritten Gesamtplatz. Den Grundstein auf dem Weg zum Sieg in der Teamwertung legten Hannes Genze (Multivan Merida) und sein Schweizer Teamkollege Andreas Kugler Bereits die erste Etappe wurde eine sichere Ausbeute der beiden, die Führungsposition verteidigten sie bis zum gestrigen Tag souverän mit drei weiteren Etappensiegen. Platz zwei in der ersten Etappenwertung ging mit einer Differenz von 3,41 Minuten zum Siegerduo an das Team Andi Strobel/Markus Kaufmann vom Team Vaude Simplon. Erstmals auf Podium fuhr die Rothaus-Cube-Paarung Benjamin Rudiger und Heiko Gutmann am Dienstag. In der Gesamtwertung führt nun das Duo Genze/Kugler mit einem satten Vorsprung von 13,34 Minuten vor Andi Strobel und Markus Kaufmann (14,10) sowie Roland Golderer und der Freiburger Uwe Hardter (17,42 ). Die gestrige Etappe führte über eine Höhendifferenz von 2620 Meter vom Kurpark in Bad Rippoldsau über den Dorfplatz von Schapbach zum Hornberger Schloss hinunter nach Schonach.

Weitere Infos: www.trans-schwarzwald.com


Marathon Weltmeisterschaften in St. Wendel (08.08.2010) / Tim Böhme mit der Ausbeute zufrieden


VON: BASTIAN KÖNIG, VP ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Freiburger ist als 12. Zweitbester Deutscher - Uhlig und Harter in den Top 50, Spitz holt Silber bei den Frauen.

Tim Böhme aus Freiburg beendete das Herrenrennen bei den Marathon Weltmeisterschaften in St. Wendel als Zwölfter. Er war hinter Karl Platt, der das beste deutsche Resultat als Siebter erzielte, zweitbester Deutscher beim Titelrennen im eigenen Land. Neuer Weltmeister wurde der Österreicher Alban Lakata, der die Strecke von knapp 108 km in 3:49:55 Stunde meisterte. Lakata hatte wenige Wochen zuvor als Fünfter bei der EM noch eine Niederlage einstecken müssen. Wenige Kilometer vor dem Ziel attackierte er nun erfolgreich aus einer neunköpfigen Spitzengruppe heraus. Winzige 5

Sekunden Vorsprung betrug sein Vorsprung auf den Italiener Mirko Celestino und 5,5 Sekunden auf den Südafrikaner Burry Stander. Dem Schweizer Ralph Näf fehlten zu Bronze nur drei Zehntelsekunden. Tim Böhme war mit seiner Ausbeute zufrieden. „Angesichts der Tatsache, dass vor 2 Wochen meine Saison zu Ende schien bin ich zufrieden“, so der Freiburger nach dem Rennen. Beim Titelrennen waren zwei weitere Freiburger am Start. Uwe Hardter belegte Platz 33, Patrick Uhlig erreichte als 41. das Ziel. Uhlig hatte am Ende 15:03 Minuten Rückstand auf den Sieger. Uhlig selbst war sehr zufrieden mit dem Ausgang des Rennens. „Der Kurs war sehr schnell und durch viele Singletrails sehr attraktiv. Im Ziel habe ich bemerkt, dass ich noch Kraft hatte. Ich hätte also nicht unbedingt die erste große Gruppe ziehen lassen müssen. Zum diesem Zeitpunkt hatte ich aber zuviel Respekt vor der Distanz und den Konkurrenten“, so der Deutsche Hochschulmeister. Roland Golderer aus Ellmendingen belegte Platz 32.

Titelverteidigerin Sabine Spitz gewann die Silbermedaille bei den Frauen. Trotz Hinterrad-Defekt musste sich die Olympiasiegerin nur der Schweizerin Esther Süss geschlagen geben. Elisabeth Brandau wurde Vierte, Birgit Söllner landete auf Rang fünf. Die jüngste Silbermedaille war die 10 Medaille für Spitz überhaupt bei Weltmeisterschaften. Rothaus-Cube-Bikerin Kristine Norgaard sorgte für eine Überraschung und belegte Platz sieben. Ihre Schwester Anna-Sofie Ronde-Norgaard beendete das Frauenrennen auf Rang 13. Silke Schmidt und Adelheid Morath aus Freiburg fuhren auf die Plätze 18 und 19.


Weltcup in Val di Sole (31.07.-01.08.2010) / „Tal der Sonne“ ist für Moritz Milatz ein Erfolgsort



Moritz Milatz (Multivan Merida) - bester Deutscher beim Weltcuplauf in Val di Sole.


VON: BASTIAN KÖNIG, VP ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Mit Platz sieben im Weltcup erreicht der Freiburger das beste Weltcupergebnis der Saison – Hanna Klein mit Platz 39 unter den Möglichkeiten.

Als bester Deutscher beendete Moritz Milatz (Multivan Merida) den vorletzten Weltcuplauf in Val di Sole als Siebter und damit als bester deutscher Fahrer. Es war gleichzeitig das beste Saisonresultat im Weltcup für den Deutschen Meister. Nach dem enttäuschenden Verlauf des letzten Weltcuprennens in Champéry (Schweiz), als der 28-jährige entkräftet und vorzeitig das Rennen aufgeben musste, war mit dieser Rückkehr auf die internationale Bühne nicht unbedingt zu rechnen.

Das „Val di Sole“ scheint für Milatz aber ein Erfolgsort zu sein. Denn vor zwei Jahren ging dort schon einmal die Sonne für den Freiburger auf, als er mit einem starken Auftritt bei der Weltmeisterschaft, maßgeblich sein Olympiaticket sicherte. Dies dürfte auch beim jetzigen Erfolgserlebnis mental sicher eine wichtige Rolle gespielt haben. Dazu kommt die Strecke im Trentino, die mit ihren vielen Anstiegen dem Freiburger mit seinen hervorragenden Kletterfähigkeiten sehr entgegen kommt. Groß war die Freude und Erleichterung beim 28-Jährigen heute nach seinem Zieleinlauf. "Ich wusste das meine gute Form von der Deutschen Meisterschaft nicht einfach weg sein konnte“.

Mit seiner starken Leistung schob sich Milatz auch mit einem Schlag um 10 Plätze nach vorne in der Gesamt-Weltcupwertung. Beim Finale in Windham/New York (USA) darf er damit von Startplatz 23 ins Rennen gehen. Am kommenden Wochenende steht die Marathon –WM in St. Wendel auf dem Programm. Milatz sieht sich dort nicht im engeren Favoritenkreis, jedoch als wertvoller Helfer seiner Teamkollegen Ralf Näf und Antonio Hermida. Sieger des Weltcups in Italien wurde Weltmeister Nino Schurter, der in einer Spitzengruppe heraus den Olympiasieger Julien Absalon (Frankreich) im Spurt schlagen konnte. András Parti vom Freiburger SRM-Stevens Team belegte Platz 72., Marcel Fleschut (Lexware Racing/SV Kirchzarten) und Heiko Gutmann (Rothaus Cube) belegten die Plätze 114 und 128. Vor allem Heiko Gutmann hatte das Handicap unter den rund 200 Bikern aus der letzten Startreihe ins Rennen gehen zu müssen.

Hanna Klein kämpft mir der Strecke und dem Durst

Für Hanna Klein ist das Val di Sole kein wirklicher Erfolgsort. Die Strecke mit den vielen Wiesenpassagen, insbesondere auf der Ebene, schmecken der 22-Jährigen nicht besonders. Schon auf der flachen Startpassage verlor sie viele Positionen. „Auf der Ebene können halt viele schnell fahren, da ist es schwer sich durchzusetzen, meinte sie im Ziel. Abgesehen davon, dass ihre Verfassung in der vierten Wettkampfwoche am Stück ohnehin nicht mehr die beste war, hatte Hanna Klein beim fünften Weltcuplauf auch noch mit einem unverschuldeten Missgeschick zu tun. In der dritten Runde bekam sie einmal kein Wasser gereicht und musste das extrem zuckerhaltige Gel ohne Flüssigkeit in den Mund drücken. „Da hat sich alles verklebt und eine Runde ohne Trinken ist bei diesen Temperaturen sowieso hart, meinte sie. Zwischenzeitlich war sie auf Rang 46 zurück gefallen, kämpfte sich dann aber noch einmal bis auf Platz 39 nach vorne. Im Ziel hatte sie rund 9:46 Minuten Rückstand auf Siegerin Maja Wloszczowska (Polen, 1:23:00 Stunden). „Ich brauche jetzt eine Pause, um dann für die WM wieder neu aufzubauen, sagte die einzige Rothaus-Cube-Fahrerin im Damenfeld. Beste Deutsche war Elisabeth Brandau (Schönaich, +7:30) auf Rang 28. In der Gesamtwertung ist Klein als 24. weiterhin beste Deutsche im Klassement der Frauen. Die knapp geschlagene Tageszweite Catharine Pendrel übernahm vor dem letzten Rennen in den USA die Führung von Eva Lechner (ITA).

Markus Klausmann im Downhill auf Position 39

Der Deutsche Meister Markus Klausmann aus Mahlberg hat beim Downhill-Weltcup im Val di Sole Rang 39 belegt. Den Sieg holte sich der Brite Scott Beumont vor Greg Minnaar aus Südafrika und dem zweiten Briten Gee Atherton. Nachdem Klausmann den Weltcup in Champéry wegen einer Verletzung ausgelassen hatte, war er in Commezzadura der einzige Deutsche, der es auf dem 1,6 Kilometer langen Kurs ins Finale der besten 80 schaffte.

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Schelb gewinnt Weltcup in Champéry / Schweiz (25.07.2010) / Zwei Podiumsplätze für die Kirchzartener – Sabine Spitz als Siebte unter den Top Ten



Julian Schelb (SV Kirchzarten) - Sieger des Mountainbike Weltcups in Champéry.


VON: BASTIAN KÖNIG, VP ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Julian Schelb vom Kirchzarter Lexware Racing Team konnte das Juniorenrennen des Mountainbike Weltcups in Champéry (Schweiz) nach einer glänzenden Vorstellung für sich entschieden und damit den ersten persönlichen und teaminternen Weltcupsieg feiern.

Die Teamkollegen Helen Grobert und Fabian Strecker wussten ebenfalls zu überzeugen: Grobert wurde im Rennen der Juniorinnen Zweite und stieg damit auch bei ihrem dritten Weltcup-Auftritt 2010 auf das Podest. Strecker feierte beim Weltcup der Elite mit Platz 69 sein bislang bestes Weltcup-Resultat und kommt damit den ersten Weltcup-Punkten (bis Rang 60) immer näher. Mountainbike-Olympiasiegerin Sabine Spitz belegte im Rennen der Frauen Platz sieben. Es siegte Lokalmatadorin Nathalie Schneitter. Zweite wurde Eva Lechner aus Italien vor Willow Koerber aus den USA. Hanna Klein vom Team Rothaus Cube belegte Platz 34, Teamkollegin Barbara Benko beendete das Rennen auf Rang 37. Die beiden Freiburgerinnen Silke Schmidt (Easton Rockets) und Adelheid Morath (Felt Ötztal X-Bionic) belegten die Plätze 68 und 75. Tatjana Dold (Easton Rockets) schied vorzeitig aus.

Im Rennen der Elite-Herren konnte keiner der hochgehandelten Deutschen so richtig überzeugen. Jochen Käß belegte den 25. Platz und war damit der beste Deutsche. Der Sieg ging an den Schweizer Florian Vogel, vor Europameister Jaroslav Kulhavy (Tschechien) und Weltmeister Nino Schurter (Schweiz). Der frischgebackene Deutsche Meister Moritz Milatz (Multivan Merida) musste von Bauchkrämpfen geplagt das Rennen vorzeitig aufgeben.

Schelb mit kluger Taktik zum Sieg

Julian Schelb entschied sich in Champéry bewusst dafür, nicht aus der ersten, sondern aus der fünften Startreihe ins Rennen zu gehen. „Ich möchte mich von etwas weiter hinten ins Rennen hineinarbeiten, um dann angreifen zu können, und nicht gleich zu Beginn meine Position verteidigen müssen“, lautete seine Begründung zu diesem etwas überraschenden Schritt. Doch Schelbs Rechnung ging auf. In der Startrunde fuhr er sich kontrolliert auf Rang 10 vor, um im zweiten der sechs Umläufe zur Spitze aufzuschließen. Als in der vierten Runde der Franzose Julien Trarieux das Tempo forcierte und sich um einige Sekunden absetzen konnte, behielt der Lexware-Racer einen kühlen Kopf und konterte die Attacke zunächst nicht. Damit entschied er vielleicht das Rennen für sich, denn der Franzose musste in den beiden Schlussrunden seinem hohen Tempo Tribut zollen. Schelb hingegen wurde immer stärker, übernahm seinerseits in der vorletzten Runde die Führung und setzte sich gleich um einige Sekunden ab. Diesen Vorsprung ließ er sich bis ins Ziel nicht mehr nehmen und gewann sein erstes Weltcuprennen nach einer Renndauer von 1:38.58 Stunden. Auf Rang zwei und drei folgten je zwei Belgier.

Helen Grobert hat in der Saison 2010 einen Platz auf dem Weltcup-Podium bislang fest für sich reserviert. Nach zwei dritten Plätzen bei den Weltcups in Houffalize und Offenburg bedeutete Rang zwei in Champéry einen weiteren großen Erfolg für sie. „Ich bin super zufrieden mit Rang zwei. In den Anstiegen habe ich mich gut gefühlt und auch die technisch schwierigen Downhills bin ich gut hinuntergekommen, auch wenn ich hier sicherlich noch ein wenig Trainingsbedarf habe“, kommentierte sie im Ziel. Es siegte Jolanda Neff (Schweiz), hinter Grobert wurde Vania Schumacher (ebenfalls Schweiz) Dritte. Fabian Strecker fuhr im Eliterennen mit Rang 69 sein bislang bestes Weltcup-Resultat ein. In der U23-Wertung belegte er damit Platz 16. Von Startplatz 136 gelang es dem 20-jährigen wieder einmal, sich kontinuierlich nach vorne zu arbeiten. Bereits in der Startrunde kämpfte er sich bis auf Rang 89 vor, von dem er sich im weiteren Verlauf noch bis unter die besten 70 schieben konnte. „Ich hatte heute sehr gute Beine und konnte in den Anstiegen richtig Druck auf die Pedale bringen“; zeigte sich der Kirchzartener mit seiner Leistung zufrieden.


Deutsche Meisterschaften in Bad Salzdetfurth (16.-18.07.2010) / Regio-Biker geben den Ton an



Julian Schelb (SV Kirchzarten).


VON: BASTIAN KÖNIG, VP ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Kompletter Medaillensatz für das Lexware Racing Team aus Kirchzarten bei der DM in Bad Salzdetfurth – Moritz Milatz (Männer Elite) und Felix Eutheneuer (Männer U23) gewinnen Gold.

"Vor dem Start war ich etwas müde und unausgeschlafen, aber körperlich hab ich mich gut gefühlt", sagte Moritz Milatz, und sein Körper ließ ihn nicht im Stich, der Freiburger gewann in Bad Salzdetfurth souverän seinen zweiten DM-Titel (wir berichteten). Zu Beginn war es ein vorausgesagter Kampf mit Manuel Fumic (Kirchheim). Dieser legte gleich mächtig vor, Milatz war von Beginn an dessen Hinterrad zu finden. Am höchsten Punkt waren beide in der ersten Runde dem Feld enteilt. Fumic jedoch erlitt im weiteren Rennverlauf einen Einbruch und Milatz fuhr den Sieg sicher "nach Hause" und freute sich über Gold. "Dieser Titel ist Balsam für meine Seele, denn nach dem verkorksten Saisonstart lief das Jahr nicht optimal", so der Freiburger.

Gold und Bronze gab es für die Rothaus Cube Biker Felix Eutheneuer (U 23) und Hanna Klein (Frauen). In der Frauenklasse wurde zudem die Freiburgerin Tatjana Dold (Easton Rockets) Sechste. "Es lief bei mir nicht so gut, meine Beine waren schwer", so die Bikerin. Trotz allem war sie nicht unzufrieden, denn es war nach zwei siebten Plätzen in den Jahren zuvordas beste DM-Resultat. Der Titel ging souverän und einmal mehr an Sabine Spitz (Central Pro). Im Nachwuchsbereich holte sich Kim Riesterer (Bike ARGE St. Märgen) Gold in der Schülerinnen Klasse U15.

Triumphfahrt für Julian Schelb

Julian Schelb vom Lexware Racing Team aus Kirchzarten ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat sich bei den Junioren seinen ersten deutschen Titel gesichert. Noch vor einer Woche war Schelb bei der EM in Haifa zutiefst betrübt, als er auf Medaillenkurs liegend nach einem Sturz ausgeschieden war. In Bad Salzdetfurth strahlte der Münstertäler nach dem Zieleinlauf wieder bis über beide Ohren, denn er hatte ein perfektes Rennen abgeliefert. In den ersten drei der fünf zu fahrenden Runden kontrollierte er seine Konkurrenten in der Spitzengruppe und setzte dann im Anstieg zu Beginn der vierten Schleife den entscheidenden Angriff. Schnell baute er seinen Vorsprung auf über eine halbe Minute aus, so dass die letzte Runde zur Triumphfahrt wurde.

Helen Grobert holte sich eine Woche nach dem zweiten EM-Platz ihren zweiten Vizemeistertitel. Nachdem sie Johanna Techt (Niederstaufen/Ghost) in Israel noch auf Rang drei verweisen konnte, war die Ghost-Fahrerin in Bad Salzdetfurth nicht zu schlagen. "Johanna ist sehr stark gefahren", zollte Grobert Respekt. "Am Teeranstieg konnte ich noch mithalten, aber im Gelände hatte ich keine Mittel, sie zu halten, zumal ich auch ziemliche Schmerzen in der Hand hatte. Aber ich freue mich auch sehr über die Silbermedaille", fügte sie mit Blick auf die Handverletzung an, die sie sich bei einem Sturz in Israel zugezogen hatte. Hinter Techt und Grobert komplettierte Stephanie Frank (Bergamont) auf Platz drei das Podest.

Marcel Fleschhut komplettierte als Dritter im U23-Rennen den Lexware Racing-Medaillensatz und zeigte eine beeindruckende Konstanz. Mit der Bronzemedaille gewann er bereits seine siebte DM-Medaille. Teamkollege Markus Bauer bestimmte das Renngeschehen in der Spitzengruppe bis zur dritten Runde mit. Dann musste er im Anstieg abreißen lassen und kurbelte er lange Zeit alleine auf Platz fünf, am Ende kam er als Sechster ins Ziel. Zufrieden war der U 23-Bundesliga- Gesamtführende damit nicht: "Ich wollte auf das Podest. Wenn das nicht klappt, ist doch klar, dass man enttäuscht ist, bilanzierte Bauer. Mit starken Leistungen präsentierten sich auch Anika Buhl und Henrik Grobert vom Lexware Racing Co-Team in den U 17-Rennen. Buhl fuhr bei den Mädchen auf Platz fünf, Grobert sicherte sich bei den Jungs Rang sieben.

Abseits der deutschen Titelkämpfe gab es weitere Medaillen für die Fahrer der heimischen Teams. Alexandra Engen (Schweden) und Barbara Benko (Ungarn), beide in Diensten von Rothaus Cube, gewannen den nationalen Titel. András Parti vom Freiburger SRM Stevens Team gewann in Pilisszanto Gold im Cross Country in Ungarn.

Weitere Ergebnisse: Elite Männer: 25. Lutz Babilon (SV Kirchzarten). – Elite Frauen: 5. Adelheid Morath (Felt Ötztal X-Bionic). – U23: 20. Andreas Muckenhirn (Bike Crew Münstertal), 21. Fabian Strecker (SV Kirchzarten). – Junioren: 14. Mike Bölts (SV Kirchzarten), 21. Mathias Zink (beide SV Kirchzarten). – Juniorinnen: 17. Lena Wehrle (Rothaus Cube). – Jugend: 58. Dennis Lanz (RV Stegen), 60. Tom Bölts (SV Kirchzarten).


Downhiller zügig unterwegs bei der Dt. Meisterschaft in Rittershausen (09.-11.07.2010) / Markus Klausmann erneut Deutscher Meister – 14. Nationaler Titel soll der letzte sein



Marcus Klausmann.



VON: BASTIAN KÖNIG, VP ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Deutschlands Vorzeige Abfahrer Markus Klausmann (Ghost ATG Pro Team) aus Mahlberg sicherte sich am vergangenen Wochenende seinen insgesamt 14. DM Titel im Downhill.

In Rittershausen war im Kampf um Gold Spannung bis zum Ende angesagt. Nachdem sich Klausmann im Vorfeld einen Fehler erlaubte, war der Ausgang mehr als offen. Andreas Sieber (Radon Factory Team) kristallisierte sich dabei als schärfster Konkurrent für den Routinier heraus. Mit acht Zehntelsekunden Vorsprung auf Sieber holte sich Klausmann letztlich Gold, Bronze ging an Josua Hein (OnTheEdge). Klausmann kündigte an, das dies seine letzte Meisterschaft gewesen sein soll. Im Laufe seiner Karriere war er national ohnehin, aber auch international in der obersten Spitze dabei. Auch vor schweren Verletzungen bleib er nicht verschont. Zuletzt war seine Serie an DM-Titel gerissen, in diesem Jahr zeigte er jedoch noch einmal eindrucksvoll, wer Deutschlands bester Abfahrer ist. Bereits zu Beginn der Saison hatte Klausmann erläutert, solange noch im Sattel sitzen zu wollen wie es Spaß macht und er sich motivieren könne.


Europameisterschaft 2010 in Haifa / Israel (06.-09.07.2010) / Grobert sensationell Vizeeuropameisterin


VON: BASTIAN KÖNIG, VP ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Helen Grobert vom Lexware Racing Team ist bei der Mountainbike Europameisterschaft in Haifa (Israel) sensationell Vizeeuropameisterin bei den Juniorinnen geworden.

Nach einer Renndauer von 1:06.00 Stunden musste sie sich nur der Schweizerin Linda Indergand geschlagen geben. Markus Bauer fuhr im U23-Rennen auf den 15. Platz. Fabian Strecker und Julian Schelb sahen im „Heiligen Land“ die Zielflagge nach einem Defekt bzw. Sturz nicht. Die badischen Starter der Eliteklasse schnitten unterschiedlicher nicht ab. Bei den Frauen verfehlte Sabine Spitz das Podium als Vierter denkbar knapp. Die Olympiasiegerin verfehlte die Bronzemedaille nur um zwölf Sekunden. Mit 35 Sekunden hinter Katrin Leumann aus der Schweiz, Maja Wloszczowska aus Polen und Eva Lechner aus Italien blieb ihr die „Holzmedaille“. Hanna Klein aus Freiburg belegte Platz 18. Moritz Milatz schied nach einem Sturz vorzeitig aus. Riesenpech damit für Freiburgs Sportler des Jahres: durch einen Allerweltssturz in der ersten Runde muss der Freiburger früh die Segel streichen und das Unterfangen Europameisterschaft 2010 abhaken. Auf rutschigem Felsuntergrund verriss ihm ein loser rollender Stein das Vorderrad und Moritz stürzte abrupt auf die rechte Seite. Dabei zog er sich nach einer ersten Diagnose eine schmerzhafte Oberschenkel/Hüftprellung zu, die ihn im weiteren Verlauf zwang das Rennen aufzugeben. Jetzt gilt alle Konzentration einem schnellen Heilungsverlauf, damit Moritz Milatz nächstes Wochenende bei der Deutschen Meisterschaft wettbewerbsfähig am Start stehen kann.

Grobert zum richtigen Zeitpunkt topfit

Dass sich Helen Grobert auf den Punkt vorbereiten kann, zeigte sie bereits im vergangenen Jahr, als sie bei der Europameisterschaft zu Platz Sechs und bei der Weltmeisterschaft gar zu Platz Vier kurbelte. So war es nicht verwunderlich, dass ihre Formkurve auch in diesem Jahr immer steiler nach oben zeigte, je näher die wichtigen Rennen im Juli rückten. In Haifa zeigte sie daher auch bereits in der Startphase, dass sie nach zwei dritten Plätzen in den Weltcups auch bei der kontinentalen Meisterschaft auf dem Podium stehen wollte. Mit einem guten Start setzte sie sich gleich in den Top 10 fest und arbeitete sich im Verlauf der ersten von drei Runden auf dem 6,9 Kilometer langen EM-Kurs auf Position Zwei vor. Die Führung hatte zu diesem Zeitpunkt bereits die spätere Europameisterin Linda Indergand (Schweiz) inne, die sich bei großer Hitze von weit über 30 Grad Celsius und hoher Luftfeuchtigkeit schon im ersten Umlauf entscheidend absetzen konnte. Um die Silber- und Bronzemedaille entwickelte sich aber bis kurz vor das Ziel ein erbitterter Kampf zwischen Grobert, Nationalmannschaftskollegin Johanna Techt und Vania Schumacher (Schweiz). Letztendlich gelang es den beiden Deutschen, sich von Schumacher abzusetzen und die Medaillen unter sich aufzuteilen. Die Lexware-Racerin hatte dabei die größeren Reserven, setzte sich auch von Techt noch um einige Sekunden ab und sicherte sich sensationell Silber. „Ich bin über die Silbermedaille überglücklich. Es war eine sehr anspruchsvolle Strecke und ein sehr hartes Rennen. Die Konzentration musste immer bei 100% liegen, was bei diesen Temperaturen nicht leicht war“, freute sich die frisch gebackene Vizeeuropameisterin im Ziel.

Bauer in den Top 15 - Strecker nach Defekt nicht im Ziel

„Ich weiß nicht so recht, was ich mit Platz 15 anfangen soll“, gab Markus Bauer nach dem U23-Rennen Einblicke in seinen Gemütszustand. Der Kirchzartener hatte sich eine Platzierung unter den besten Zehn zum Ziel gesetzt. „Platz 15 war mein Minimalziel, das habe ich wenigstens erreicht“, fand Bauer dann doch noch Worte von zumindest ein wenig Zufriedenheit nach einem kräftezehrenden Rennen, das knappe zwei Stunden gedauert hatte und den Sportlern konditionell wie psychisch alles abverlangt hatte. Bauer war gut ins Rennen gekommen und hatte sich in der ersten von sechs zu fahrenden Runden auf dem anvisierten zehnten Platz positioniert. Doch in der zweiten und dritten Runde wollte es beim Lexware-Racer nicht mehr so recht laufen und er wurde bis auf Platz 25 durchgereicht. Umso erstaunlicher war es dann, dass Bauer in den beiden Schlussrunden noch einmal neue Kraft schöpfte und sich mit einer wahren Energieleistung zurück ins Rennen kämpfte. Bis auf den 15. Platz fuhr er sich wieder nach vorne. Wäre noch eine weitere Runde zu absolvieren gewesen, vielleicht hätte es dann doch noch für den zehnten Platz gereicht. Aber „wenn und aber“ zählt im Sport bekanntlich leider nicht… Fabian Strecker gab das Rennen nach einem Reifendefekt in der vierten Runde auf. Er hatte sich bereits vor dem Start nicht hundertprozentig fit gefühlt und lag lange Zeit zwischen Platz 20 und 25. Nach dem Stopp in der Technikzone war eine Platzierung unter den Top 30 für ihn nicht mehr möglich, weshalb er sich entschied, vom Rad zu steigen.

Schelb kostet Sturz Medaillenchancen

Die Medaillenchancen von Julian Schelb platzten in der zweiten Runde des Juniorenrennens. Der Münstertäler hatte bis dahin seine Ambitionen auf eine vordere Platzierung eindrucksvoll untermauert, indem er in der Startrunde zunächst das Tempo in einer dreiköpfigen Spitzengruppe gemeinsam mit Roger Walder (Schweiz) und Maximilian Vieider (Italien) bestimmte und sich zu Beginn der zweiten Runde sogar vom späteren Europameister Walder absetzen konnte. Doch dann stürzte Schelb nach einer kleinen Unaufmerksamkeit in einer Abfahrt schwer, verbog sich den Lenker und musste in der Technikzone anhalten. Dadurch verlor er den Kontakt zur Spitze. Als ihn dann noch ein Reifendefekt ereilte und die Folgen des Sturzes sich doch bemerkbar machten, entschied der Lexware-Racer enttäuscht, das Rennen aufzugeben. Hinter Walder gewann Vieider die Silbermedaille, Bronze ging an Michiel Van der Heijden (Niederlande).


Täler- und Kids Cups bei der MTB Challenge an der Jugendherberge in Freiburg (10.-11.07.2010) / Torben Drach und Hannah Grobert souverän


BASTIAN KÖNIG, VP ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Große Hitze verlange von den Startern beim Kids- und Tälercup an der Jugendherberge am vergangenen Wochenende in Freiburg alles ab.

Selbst einige schattige Stellen im Otilienwald, durch den die Strecke führte, änderte nichts an der Tatsache, dass viele Fahrer mit den hohen Temperaturen zu kämpfen hatten. Neben den Betreuern, die immer wieder Wasser ins Rennen reichten war auch das Deutsche Rote Kreuz mehrfach gefordert. In allen Klassen des Kidscup gab es Favoritensiege, an der Spitze der Gesamtstände gab es wenige Veränderungen. Lediglich bei den Schülern U15 musste der bisherige Spitzenreiter Lars Koch (SC Furtwangen) das Führungstrikot an Marc Kindler (SC Hausach) abgeben, dem durch den Ausfall von Koch beim sechsten Wertungslauf ein fünfter Tagesplatz reichte um an die Spitze zu fahren.

Einen abonnierten Sieg verzeichnete Torben Drach (SV Kirchzarten) in der Klasse U13. Er kurbelte von Beginn an der ersten Position, wo er ungefährdet seinen Rhythmus fahren und einen wiederholten Sieg feiern konnte. Hannah Grobert (SV Kirchzarten) gelang dies bei den Schülerinnen U15. Sie gewann souverän und sie bleibt damit auch unangefochten an der Spitze der Gesamtwertung. Stark fuhr Niklas Sell (Bike Crew Münstertal) bei den Schülern U15. In der zweiten von vier Runden arbeitete er sich an die Spitzengruppe heran, übernahm kurzzeitig gar die Führung und konnte sich am Ende über Rang drei freuen. Er wahrte damit seine Chancen in der Gesamtwertung, wo er weiter einen Podiumsplatz anvisiert und nun punktgleich mit dem bislang Führenden Lars Koch hinter Kindler auf Rang zwei liegt. Parallel zur Punktvergabe im Cup wurde in allen Altersklassen auch um die offenen Freiburger Stadtmeisterschaften gefahren. Jakob Niemeyer und Celina Wiedemer (beide RSG Offenburg-Fessenbach) gewannen die Titel in der Klasse U11. Teamkollegin Anna Seier gewann den Titel bei den Schülerinnen U13 bei den Jungs U15 hieß der Sieger Lucas Klumpp (RSV Haslach). Torben Drach und Hannah Grobert konnten in der Klasse U13 männlich und U15 weiblich jeweils den Siegerpokal in Empfang nehmen.

Uhlig bleibt an der Spitze im Tälercup

Am Sonntag waren die Fahrer der Hobbyklassen und die Lizenzklassen der Jugend, Junioren sowie der Herren und Frauen Eliteklasse gefordert. Bei den Männern fuhr Jochen Käs (Multivan Merida) einen ungefährdeten Sieg ein. Im Kampf der Verfolger duellierten sich Roland Golderer (Texpa Simplon) und Heiko Gutmann (Rothaus Cube). Golderer entschied das glücklichere Ende für sich. Der Sieger des Ebringer Rundstreckenrennens vor einer Woche wurde für seinen kontinuierliche Drang nach vorne von Position fünf aus belohnt. Gutmanns Teamkollege Felix Euteneuer wurde Vierter, der alte und neue Cup-Gesamtführende Patrick Uhlig (Team Ghost) belegte Platz fünf. Uhlig hielt zu Beginn des Rennens dagegen, musste aber jedoch im Verlauf die Stärke der Konkurrenz anerkennen. Gutmann konnte wenige Punkte in der Gesamtwertung auf den Führenden gutmachen. In der Frauenklasse setzte sich Elisabeth Brandauer (Team Haibike) durch. Die Allrounderin, die zuletzt im Weltcup top platziert war, verwies Silke Schmidt (Easton Rockets) und Adelheid Morath (Felt Ötztal X-Bionic) auf die Plätze. „Ich hänge meiner Form derzeit etwas hinterher, aber ich wollte das Rennen hier mitnehmen, weil es immer wieder schön in der Region am Start zu sein“, so Morath nach dem Rennen. Allen die den Formrückstand allerdings in Verbindung mit ihrem Teamwechsel in Verbindung bringen, nahm sie jedoch den Wind aus den Segeln. „An meinem neuen Team liegt das nicht. Ich fühle mich dort sehr wohl. Ich sehe die Ursache an anderen Stellen die mir das optimale Training in den letzten Wochen erschwerten“, so Morath weiter. In der Jugend und Juniorenklasse setzten sich die Fahrer aus Kirchzarten in Szene. Mike Bölts gewann das Juniorenrennen, Hendrik Grobert und Tom Bölts feierten einen Doppelsieg in der Jugendklasse. Die RIG Freiburg als Ausrichter der MTB Challenge war zufrieden mit dem Ausgang der Veranstaltung. „Alle haben vorbildlich zusammengearbeitet und der Zuschauerzuspruch war trotz sengender Hitze an beiden Tagen sehr gut“, so RIG-Geschäftsführer Uwe Nedela.

Bilder

Ergebnisse unter:

www.taelercup.de

www.schwarzwaelder-kids-cup.de


Mountainbike-Europameisterschaft 2010 in Haifa / Israel (06.-09.07.2010) / Sieben MTB Spezialisten der Region reisen nach Israel


VON: BASTIAN KÖNIG, VP ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

In knapp zwei Wochen beginnt in Haifa/Israel die Mountainbike-Europameisterschaft. Unter den nominierten zwölf deutschen Teilnehmern sind sieben Fahrer der Region.

In der Herren Eliteklasse ist Moritz Milatz mit dabei. Den Leistungstest bei der Swiss Bike Trophy in der schweizerischen Bundeshauptstadt Bern vor knapp zwei Wochen beendete er mit einem starken sechsten Platz. Außer Olympiasieger Absalon und den starken Schweizern, waren Top-Fahrer wie Marco Fontana aus Italien, Milatz Teamkollege José Antonio Hermida (ESP und der Deutsche Meister Wolfram Kurschat mit am Start. Der Sieg ging an Doppelweltmeister Julien Absalon aus Frankreich gegen den auch diesmal nichts auszurichten war. "Das war ein sehr guter Leistungstest", so der Freiburger über seinen sechsten Rang. "Der Fahrplan stimmt und ich blicke zuversichtlich auf die anstehende Europameisterschaft“.

Markus Bauer und Fabian Strecker sind nominiert in der Klasse U23. Markus Bauer hat Anfang März in Israel bereits zwei Mountainbike-Rennen bestritten und dabei auch die Strecke der EM kennen gelernt. Fabian Strecker trainierte dort bereits im Frühjahr, auch er reist zuversichtlich zu den Titelkämpfen. Vom 6. bis 9. Juli wird am südöstlichen Stadtrand von Haifa, am Fuße des Karmel-Gebirge, ein anspruchsvoller Kurs zu bewältigen sein. Mit Julian Schelb und Helen Grobert sind zwei Nachwuchsbiker der Kirchzartener Fraktion bei den Junioren nominiert. Hanna Klein (Rothaus Cube) und Sabine Spitz (Central Pro Team) bestreiten das Rennen der Frauenklasse. Der Bund Deutscher Radfahrer sieht in der politischen Situation im Lande keinen Grund, das Team nicht starten zu lassen, so wie etwa Frankreich plant seine Mannschaft zurück zu ziehen. Das Auswärtige Amt gab diesbezüglich Entwarnung und schätzt den Aufenthalt in Israel als unproblematisch ein. Im Gegenteil, der Verband will die stärksten Fahrer gleich zu Beginn ins Team Relay schicken, sodass voraussichtlich neben Milatz und Spitz auch Schelb aus regionaler Sicht zu Einsatz kommen werden.


Deutsche Hochschulmeisterschaft in Frammersbach (26.06.-27.06.2010) / Patrick Uhlig holt den DM-Hattrick



Deutscher Hochschulmeister Patrick Uhlig.


BASTIAN KÖNIG, VP ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Zum dritten Mal in Folge gewinnt der Freiburger Patrick Uhlig vom Ghost Racing Team den Titel des Deutschen Hochschulmeisters im MTB Marathon.

Dieses Kunststück ist noch keinem männlichen Athleten vor ihm gelungen. Für diesen Erfolg ließ er sogar, als Führender der Gesamtwertung, das Tälercup Wertungsrennen in Neustadt aus.

Wie im letzten Jahr wurde das Meisterschaftsrennen im Rahmen des Int. Spessart-Bike-Marathons in Frammersbach ausgetragen und es waren erneut 117km mit 3100hm zu bewältigen. Neben der Krone des Hochschulmeisters ging es bei Deutschlands am höchsten dotierten Marathon, der als UCI-C2 Rennen ausgeschrieben ist, zusätzlich um jede Menge Weltranglistenpunkte.

Uhligs Vorbereitung war nach Verletzung und Krankheit ins Stocken geraten und ließ ihn zuletzt die Marathons in Bad Wildbad und Kirchzarten absagen. Doch statt den Kopf in den Sand zu stecken zeigte der er Moral, hielt am Projekt Titelverteidigung fest, legte sich ein hartes Trainingsprogramm auf und zeigte im Rennen vom Start weg, wen es zu schlagen galt. Gemeinsam mit den beiden späteren Gesamtsiegern Christian Schneidawind (Texpa) und Volker Ordowski (Rocky Mountain) setzte er sich nach rund 50km aus der Spitzengruppe ab und bildete mit diesen bis etwa Kilometer 80km ein Führungstrio. Da musste Patrick deren Stärke anerkennen und war über weite Strecken als Solist auf Rang Drei unterwegs. Doch der Kraftakt hatte zu viele „Körner“ gekostet und so musste Patrick noch einige Konkurrenten passieren lassen. Er erreichte das Ziel als Siebter und sicherte sich neben den Weltranglistenpunkten auch wieder souverän das Trikot mit dem schwarz-rot-goldenen Brustring. Uhligs Schwester Bettina (RVC Reute) holte die Bronzemedaille bei den Frauen.


7. Waldhaus Bike Marathon in Remetschwil (13.06.2010)



VON: BASTIAN KÖNIG, VP ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Die 7. Auflage des Waldhaus Bike Marathon lockte wieder rund 700 Bikerinnen und Biker an den Hochrhein.

Patrick Uhlig (Ghost) war wie im Jahr zuvor der Schnellste, er sicherte sich den Sieg bei den Herren. Eine rennentscheidende Situation war der Sturz der Mitfavoriten Mathias Bettinger und Benjamin Rudiger in der Spitzengruppe. Uhlig bewies aber Fairness, wartete auf die Kontrahenten und setzte sich letztlich im Kampf Mann gegen Mann durch. Während Bettinger ausschied wurde Rudiger hinter Markus Ziegler (SC Hausach) Dritter. Der Sieg bei den Frauen erkämpfte sich Milena Landwing (Rothaus Cube), die sich vor Anette Griner (FXX International) und Bettina Uhlig (RVC Reute) durchsetzte. Sponsor, Veranstalter und Platzierte konnten ein erfolgreiches Fazit der Veranstaltung ziehen.

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Sperre für Fahrer bei nicht gemeldeten Rennen


VON: REINHARD RÜFFER, REFERENT MTB / CROSS

Laut Beschluss ARGE Mountainbike Baden-Württemberg werden Lizenzfahrerinnen und Lizenzfahrer, die bei nicht dem Verband gemeldeten MTB-Rennen starten, mit einer Sperre belegt.

Dieses betrifft alle Altersklassen.

Wir bitten um Beachtung.


Sparkassen-Nachwuchs-Cup 2010 zum Auftakt in Steißlingen (24.04.2010) /Die Talentsuche beginnt wieder



Sparkassen-Nachwuchs-Cup 2009: Der U11 Start in Niedereschach.


VON: KLAUS FEHRLE, BEZIRKSVORSITZENDER, BEZIRK 1 (BODENSEE-HEGAU)

Die Radsport-Interessengemeinschaft Hegau RIG beginnt am Samstag, dem 24.April die neue Saison mit dem ersten Lauf des Sparkassen-Nachwuchs-Cup 2010 in Steißlingen.

Gesucht werden die Radstars von morgen. Teilnehmen kann jedes Kind und jeder Jugendliche des Jahrgangs 1994 und jünger. Voraussetzung ist ein intaktes Rad und ein Helm sowie das Einverständnis der Eltern. Gewertet wird je nach Altersklassen und in der Kategorie Rennrad und MTB und am Ende der Saison winken schöne Pokale. Die Rennen finden im ganzen Hegau- Bodensee-Gebiet statt, von Donaueschingen über Niedereschach bis Konstanz und Pfullendorf. Gefahren wird, je nach Altersklassen getrennt, auf abgesperrten Rennstrecken unter Echten Rennbedingungen. Mal sind es kleine Veranstaltungen, aber am spannendsten sind die Läufe, die an den Renntagen in Singen, Konstanz, Donaueschingen oder bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Volkertshausen Anfang Mai gefahren werden, wo auch die kleinen Nachwuchstalente ein Einzelzeitfahren absolvieren dürfen, was auch sehr viel Spannung uns Spass verspricht. Aber auch die Teilnahme an verschiedenen Volksradfahren bring Sonderpunkte. Es reicht, wenn sich die Teilnehmer vor Ort am Start anmelden, da sie bestimmten Rennklassen zugeteilt werden.

Das erste Rennen ist also am Samstag, dem 24.04. in Steißlingen, Startnummern gibt es ab 12 Uhr, die Rennen laufen von 13-14 Uhr. Im Anschluss gibt es eine kleine Siegerehrung, aber das es eine Rennserie ist, ist das Ziel vieler Teilnehmer, bis zur Abschlussveranstaltung 18.09. in Mauenheim möglichst viele Punkte für die Gesamtwertung zu sammeln.

Weiter Infos bei k.fehrle(at)t-online oder unter www.sparkassen-nachwuchscup.de

Alle Terminansetzungen des Sparkassen-Nachwuchs-Cup finden Sie unter Termine (Straße / Mountainbike)


Das Niveau bleibt auf einem hohen Level


VON: BASTIAN KÖNIG, VP ÖFFENLICHKEITSARBEIT

Nach der Durchführung von drei Deutschen Mountainbike-Meisterschaften in den vergangenen Jahren ist der RSV Bike-Arge St. Märgen erneut Veranstalter einer Meisterschaft. Im Mai erwartet das Organisationsteam um Reinhard Rüffer die Spezialisten zu den Baden-Württembergischen Meisterschaften. Aufgrund der großen Dominanz der MTB-Fahrerinnen und Fahrer im Lande wir auch in diesem Jahr Spitzensport auf höchsten Niveau geboten. Gefahren wird auf einer neuen MTB-Strecke. „Diese hat zwar im Vergleich zur ehemaligen Strecke weniger technische Passagen und Höhenmeter, aber unterschätzen darf man diese MTB-Strecke nicht“, so Reinhard Rüffer. Beim Meisterschaftswochenende am 29. und 30. Mai sind nur Lizenzfahrer/innen ab der Altersklasse U13 bis zur Mastersklasse zugelassen.

Am Sonntag wird es eine große Fahrradbörse geben. Wieder fest im Programm ist der Bio-Racer Kids Cup, neu ist, dass es zum ersten mal überhaupt eine Baden-Württembergische Hobby Meisterschaft geben wird, bei der zusätzlich auch eine Mannschaftswertung ausgeschrieben wird.  Dem Verein waren im Vorfeld der Planungen Sponsorengelder weg gebrochen, sodass das bereits fest im Kalender integrierte Bundesligarennen abgesagt werden musste. Die Emotionen sind  jedoch längst von Enttäuschung zu höchster Motivation umgeschlagen, um den Bikern eine top organisierte Meisterschaft auf Landesniveau zu bieten. Inwieweit die Fahrer des Team Rothaus Cube neben ihren internationalen Verpflichtungen bei der Veranstaltung am Start sein werden bleibt abzuwarten.

Erst in diesen Tagen wurde bekannt, dass die Internationale MTB-Bundesliga einen weiteren Rückschlag hinnehmen muss. Die für 3. und 4. Juli vorgesehenen Rennen in Wetter/Ruhr werden nicht stattfinden. Das gaben die Veranstalter MBC Bochum und RSC Tretlager Wetter bekannt. Auch hier liegen die Gründe im Rückzug eines potenten Sponsors.

„Es besteht auch die Gefahr, dass die herausragende internationale Stellung der MTB-Bundesliga darunter leidet, auch wenn wir weiter auf vier sehr gute Veranstaltungen bauen können“, erklärte Schorsch Schmitz in einer ersten Reaktion. Der MTB-Koordinator des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) betonte aber, dass man kein grundsätzliches Problem mit fehlenden Veranstaltern hätte und bisher, im Gegensatz zu anderen Radsport-Disziplinen, von der Wirtschaftskrise verschont geblieben sei.

Die Serie 2010 besteht aktuell aus vier Veranstaltungen: 17./18. April Münsingen, 15./16. Mai Heubach, 12./13. Juni Albstadt und 18./19. September Saalhausen.


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