Deutschlandcup in Vechta (30.12.2012) - Zwei Top-Ten Plätze im Endstand des Deutschlandcup 2012 / 2013
  07.01.2013 •     Querfeldein


Am kommenden Wochenende werden in Bad Salzdetfurth die Deutschen Meister ermittelt...

Mit dem letzten Wertungsrennen im niedersächsischen Vechta am 30. Dezember 2012 endete der Deutschlandcup der laufenden Rad-Querfeldeinsaison 2012/2013. Aus regionaler Sicht werden zwar einzelne Rennen immer wieder auch in das Training und die Vorbereitung auf die Straßensaison eingebaut, aber die klassischen Spezialisten, die die komplette Wintersaison unter die Räder nehmen sind rar. Zwei der Sportler, die ihr Augenmerk gezielt auf diese Disziplin legen sind Manuel Müller (RSV Wyhl) und Agnes Naumann (RSV Bike ARGE St. Märgen). Beide konnten in der Serie, bestehend aus 14 Rennen Top Ten Plätze einfahren. Nationalfahrer Manuel Müller belegte bei den Junioren in der Endabrechung Platz 7, Agnes Naumann Platz 10 in der Frauen Eliteklasse. Eine Serie von drei Rennen führte die Fahrer im November nach Stuttgart-Vaihingen, Magstadt und Mannheim, und damit auch nach Baden-Württemberg. Sieger der Serie wurde bei den Junioren Marco König (RV Queidersbach). In den Eliteklassen der Herren und Frauen siegten Ole Quast (RV Havestehuder) und Lisa Heckmann (TV Dorf Erbach). Höhepunkt der Saison ist allerdings die Deutsche Meisterschaft am kommenden Wochenende in Bad Salzdetfurth, wo auch das erste Wertungsrennen des Deutschlandcup im Oktober stattfand. Im Bike- und Outdoor Park werden mehr als 400 Teilnehmer in den ausgeschriebenen Rennklassen erwartet.

Vor allem Manuel Müller macht sich dort berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille. Im Falle des Titelgewinns wäre auch die Qualifikation zur Weltmeisterschaft Anfang Februar in Louisville/USA gesichert. Damit würde er es seinem Onkel Mike Müller gleichtun, der 1988 in Hägendorf/Schweiz bei der WM am Start war und dort sensationell die Silbermedaille gewann. „Ich bin zwar kein Favorit für Gold jedoch habe ich sehr gute Chancen auf eine Medaille. Im Radcross ist alles möglich, ein Defekt oder Sturz kann alles entscheiden. Die Goldmedaille ist nicht unerreichbar, ich konnte den Titel-Favoriten in dieser Saison schon einmal in Frankfurt vor ziemlich genau einem Monat schlagen“, so Manuel Müller selbstbewusst. Die abwechslungsreiche Strecke, gespickt mit allen technischen Finessen wie Sand, Kies, Schlamm, fester Boden und Teer kommt dem Fahrer des RSV Wyhl auf jeden Fall entgegen. Die WM Nominierungskriterien sind sehr hoch angelegt, zweimal muss Platz 12 , oder einmal Platz 8 im Weltcup, oder der Deutsche Meistertitel erreicht werden. Bis zum aktuellen Zeitpunkt konnte Müller noch keines der Kriterien erfüllen.

Ergebnisse und Infos Deutschlandcup: www.rad-net.de.

Ausschreibung DM Radquerfeldein: www.rad-net.de.