Erneut 300 Radsportbegeisterte bei der „Schwetzinger Höllgrund-Tour“
Es standen vier landschaftlich reizvolle Routen mit Distanzen von 67, 103, 150 und 200 Kilometern zur Auswahl. Die Strecken führten auf verkehrsarmen Straßen durch den Kraichgau und den Odenwald und boten sowohl sportliche Herausforderungen als auch beeindruckende Naturerlebnisse. Namensgebend für die Veranstaltung ist der anspruchsvolle Anstieg im Höllgrundtal von Gaimühle nach Stümpfelbrunn, der auf den beiden Strecken über 150 km und 200 km zu bewältigen ist.
Gut angenommen wurde das optionale Angebot des gemeinsamen Starts der Teilnehmenden. Für jede Strecke standen Guides zur Verfügung. „Das war ein toller Service und hat großen Spaß gemacht“, meinte ein junger Rennradfahrer vom Mannheimer Hochschulsport. Auf der langen Tour bildete sich so eine harmonische Gruppe unter der Führung von Tobias Geschwill vom ausrichtenden RSV Kurpfalz Schwetzingen, welche die 200 Kilometer mit 3.000 Höhenmetern sogar mit einem 31,5er Schnitt absolvierte.
Mit einer besonders großen Gruppe waren Sportler aus dem südbadischen Schallstadt sowie vom benachbarten RSC Nussloch am Start.
Thomas Horn, der Vorsitzender des RSV Kurpfalz Schwetzingen, lobte die Unterstützung durch die Stadt Schwetzingen: „Die zur Verfügung gestellte Infrastruktur an der Schimper-Gemeinschaftsschule hat die Organisation erheblich erleichtert.“ Auch das Feedback der Teilnehmenden fiel durchweg positiv aus – besonders hervorgehoben wurden die Streckenführung und die verbesserte Ausschilderung. Die Sportler freuten sich über die reichhaltige Verpflegung an den Kontrollstellen, wobei sich besonders der neue Standort Schwanheim bewährt hat.