Kommissäre - wir über uns
Die Kommissäre des Badischen Radsport-Verbandes sind bei vielen Straßen-, Bahn-, Mountainbike- und Crossrennen in Südwestdeutschland anzutreffen. Sie leiten den Ablauf der Radrennen, erstellen die Ergebnisse und kümmern sich um die Einhaltung der unzähligen Regularien und Richtlinien im Radsport. Zudem fungieren sie als Ansprechpartner für Sportler, Betreuer und Veranstalter bei Fragen rund um die Einhaltung der Regeln. Diese vielseitige Arbeit ist ebenso für Radsportbegeisterte als auch für ehemalige Rennfahrer eine tolle Möglichkeit sich an Radsportveranstaltungen zu beteiligen und regelmäßig „Rennluft“ schnuppern zu können.
Seit vielen Jahren ist dieser Bereich im badischen Raum auf einem sehr hohen Niveau und hat sich in den letzten Jahren konstant weiterentwickelt. Neben eigens neu ausgebildeten Kommissären wurden Fortbildungen und Treffen organisiert sowie einheitliche Bekleidung eingeführt. Derzeit sind die badischen Kommissäre sowohl bei regionalen als auch bei nationalen und internationalen Wettkämpfen und Meisterschaften im Einsatz.
Zu den Offiziellen gehören der Referent Wettkampfausschuss, der in zweijahresrhytmus von den Delegierten der Jahreshaupversammlung gewählt wird sowie das SpoVerKom Team. Dieses SpoVerKomTeam erarbeitet zusammen mit dem Referenten Wettkampfausschuss die Einsatzpläne und fungieren als Ansprechpartner für Veranstalter, die für ihr Radrennen noch Kommissäre benötigen. Gemeinsam werden neben den Treffen auch Aus- und Fortbildungen für Kommissäre organisiert und Hospitationsplätze bei Radrennen vermittelt. Der Referent WKA fungiert neben dieser Tätigkeit als Leiter der badischen Kommissäre auch als Ansprechpartner für an dem Kommissärsjob interessierte Radsportfreunde.
Ausbildungsstufen
Wie auch in anderen Sportarten gibt es verschiedene Ausbildungsstufen im Kommissärs Kollegium. Je höher diese ist, desto höhere Leistungsklassen werden von den Kommissären betreut. Genaueres zur Kommissärs-Ausbildung im Bereich Rennsport ist geregelt in der “GC-Ausbildungsrichtlinie Kommissär Rennsport ”. Die Ausbildungsstufen der einzelnen Kommissäre werden wie folgt unterteilt:
- Kommissär
- LV-Kommissär (mit VKK-Berechtigung)
- GC-Kommissär
- UCI National Elite Kommissär
- UCI Kommissär
Der Kommissär ist als Zielrichter, Zeitnehmer, Protokollant, Rennbeobachter und vieles Weiteres für den Ablauf des Renngeschehens zuständig und stellt die erste Stufe der Kommissärslaufbahn dar. Die Bezeichnung Kommissär darf man nach der Absolvierung der Neuausbildung tragen.
Der LV-Kommissär (VKK-Berechtigung) leitet regionale Radrennen und koordiniert den Rennablauf vor Ort. Des Weiteren ist er bei nationalen Rennen tätig. LV-Kommissär (VKK-Berechtigung) werden erfahrene Kommissäre, die einen VKK-Lehrgang mit Abschlussprüfung absolviert haben und ihr Können unter Aufsicht eines erfahrenen Kollegen unter Beweis gestellt haben. Der GC-Kommissär wird bereits vom German Cycling ausgebildet und leiten überregionale Radrennen und nimmt an Deutschen Meisterschaften und Nationalen Rundfahrten teil. UCI-National Elite Kommissär wird man nach einem einwöchigen Lehrgang mit Bestehen einer Abschlussprüfung. Oft gibt es hier eine Vorauswahl mit schriftlicher Prüfung.
Die höchste Stufe der Kommissärstätigkeit stellt der UCI-Kommissär dar. Er nimmt an nationalen und internationalen Wettkämpfen teil und leitet von nationalen Meisterschaften über internationale Rundfahrten bis hin zu Weltmeisterschaften und olympische Spiele. Er ist somit bei den großen Radsportveranstaltungen tätig. UCI-Kommissär wird man nach der erfolgreichen Absolvierung eines einwöchigen Lehrgangs, der von der UCI ausgerichtet wird.
Der Badische Radsport-Verband e.V. bildet regelmäßig Kommissäre und LV-Kommissäre aus und empfiehlt erfahrene LV-Kommissäre an German Cycling, damit diese weiter in höhere Leistungsklassen aufsteigen können.