Verbandsgeschichte
Auflösung der früheren Radsportverbände
Im Jahr 1933 wurden alle Radsportverbände von den Nationalsozialisten aufgelöst.
1933Gründung des Badischen Radsport- Verbandes
Nach dem Ende des 2. Weltkrieges fanden sich in Nord- und Südbaden wieder Vertreter früherer Radsportvereine zusammen, um über die künftige Entwicklung des Radsports zu beraten.
Nach den Bestimmungen der Militärbehörden konnte aber ein Verband nur innerhalb eines Besatzungssektors bestehen. Dies führte für die amerikanische Besatzungszone 1946 in Karlsruhe zur Gründung des Badischen Radsport-Verbandes.
1946Gründung des Radfahrer-Verbandes Südbaden
Im Dezember 1948 kam es für den südlichen, von den Franzosen besetzten Landesteil in Freiburg zur Gründung des Radfahrer-Verbandes Südbaden.
1948Namensänderung
Bei der Hauptversammlung 1953 in Konstanz kam es zur Umbennung zum Badischen Radfahrer- und Motorfahrer-Bund.
1953Zusammenschluss
Bereits Ende der 60er Jahre strebten beide Verbände eine sportliche Einheit an, die von dort an gesamtbadische Titelkämpfe in allen Radsport-Disziplinen beinhaltete. Nach über 50jährigem Bestehen der beiden badischen Landesverbände kam es dann in den Jahren 2003 und 2004 zu ganz konkreten Gesprächen über einen formalen Zusammenschluss. Dieser wurde nach den entsprechenden Beschlüssen der Mitgliederversammlungen zum 1. Januar 2005 mit der Fusion zum Badischen Radsport-Verband e.V. (BRV) mit Sitz in Freiburg auch sportpolitisch und administrativ vollzogen.
2005